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Auf diesen Seiten wird die Herstellung von Bier mit einfachen Mitteln demonstriert. Grundsätzlich die Herstellung von Bier schon mit einer gebräuchlichen Kücheneinrichtung und einem Thermometer (bis 80°C) zu praktizieren. Manche Dinge werden etwas praktischer, wenn man auf zu diesem Zweck angebotene Gerätschaften aus dem Heimbraubedarf zurückgreift.
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Folgende Rohstoffe werden benötigt:
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Folgende Gerätschaften werden benötigt:
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Rezepte für selbstgebrautes Bier sind auf unserer Rezeptseite zu finden, evl. benötigte Geräte und Rohstoffe in unserem Shop. Hier sind auch komplette Sortimente feinster Rohstoffe für verschiedene Sorten Bier verfügbar. Diese enthalten frisch geschrotenes Malz, Hopfen und Hefe, alles passend abgepackt. Schauen Sie sich in Ruhe um. Grundsätzlich empfehlen wir, zu jedem Brauvorgang ein Protokoll zu erstellen. So können Sie Ihre Technik immer weiter verfeinern und Ihre Biere reproduzieren. Hierzu empfehlen wir unser Brauprotokoll. Dieses hilft Ihnen auch bei der Erstellung eigener Rezepte und führt sogar die Berechnung der benötigten Malz- und Hopfenmenge für Sie durch! Alle Abbildungen können durch Anklicken vergrößert werden (Größe Ø etwa 50 kB). |
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Bei der Gärung findet unter Freisetzung von Wärme die Bildung von Alkohol (Ethanol) und Kohlendioxidaus dem Zucker der Malzzuckerlösung (Würze) statt. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Würze selbst durch das Maischeverfahren oder durch rehydrieren eines Malzextrakt oder aus einem Brauset gewonnen wurde (Siehe Übersicht). |
| Die Würze muß noch belüftet, daß heißt, mit Sauerstoff versetzt werden. Diesen benötigen die Hefezellen für ihre Vermehrung. Am einfachsten erfolgt dies, indem man die Würze in den Gärbehälter 'plätschern' läßt. |
| Das Versetzen der Würze mit der Bierhefe nennt man 'anstellen'. Wird Trockenhefe verwendet, so ist diese etwa 20 min vor der Verwendung zu rehydrieren. Dies erfolgt durch Lösung der Hefe in der 5-10-fachen Menge warmen Wassers (30-37 °C). Frische Flüssighefe kann direkt zugegeben werden. Wird die Hefesuspension noch vor der Würze in den Gärbehälter gegeben, so erfolgt die Vermischung ohne weiteres zutun. |
| Je nachdem, mit welcher Hefe gearbeitet wird, sollte die Würze bei Temperaturen von 7 bis 15°C für untergärige Hefen oder 17 bis 22 °C für obergärige Hefen vergoren werden. Der verwendete Behälter sollte noch etwa 1/3 Raum für den entstehenden Schaum bieten und mit einem Deckel geschlossen (nicht luftdicht!) werden können. Ideal sind speziell zu diesem Zweck erhältliche Gäreimer mit Deckel und Gärröhrchen. Dieses führt das entstehende Kohlendioxid ab und schützt die Würze vor Bakterien und Fliegen. Die Gärung dauert etwa 1 Woche, wobei der Extraktgehalt (Messung mit Bierspindel) auf unter die Hälfte der Stammwürze fällt. Am wassergefüllten Gäröhrchen kann man gut das Nachlassen der Bläschenbildung bei Gärende erkennen. |
| Das junge Bier ist nun fertig und kann zur weiteren Reifung (Nachgärung) in Flaschen abgefüllt werden. Diese sind zuvor gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Damit sich in der Flasche Kohlensäure durch erneute Gärung bildet, kann je Flasche etwa 1/2 Teelöffel Zucker oder Trockenmalzextrakt zugegeben werden. |
| Je nach Art des Bieres sollte die Reifung zwischen 4 und 12 Wochen betragen. Durch gelegentliches Verkosten läßt sich dieser Vorgang 'miterleben'. |
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| Martin Greisler © | |
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