Hinweise
 

 
Gärbehälter

Zusammenbau des Gärbehälters

Flüssighefen

Folienbeutel (für 20 - 25 Liter Bier)

Die Hefe wird in Folienbeuteln geliefert. Jeder Beutel enthält eine Nährlösung und ein Innensäckchen mit der eigentlichen Hefe. Vor Verwendung der Hefe ist dieses Säckchen zu zerdrücken um die Hefevermehrung zu starten. Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 4 Tage je nach Alter.

Gebrausanweisung:

1. Die Hefekultur wird bei Zimmertemperatur (21-26° C) gestartet. Legen Sie den Folienbeutel flach auf den Tisch und suchen Sie durch Tasten das kleine Innensäckchen. Drücken darauf, bis es kaputt geht und die Hefe freikommt. Kontrollieren Sie, ob das Säckchen wirklich aufgegangen ist und vermischen Sie die Hefe mit der Nährflüssigkeit durch kräftiges Schütteln.

2. Lassen Sie die Hefe so lange bei Zimmertemperatur liegen, bis die Verpackung aufgeschwellt und 2,5 bis 3 cm dick ist. Die dazu benötigte Zeit beträgt 1 bis mehrere Tage. Ein Tag für sehr frische Hefe, ein Tag mehr für jeden Monat nach dem Produktionsdatum.

3. Ist die Packung dick geworden, kann die Hefe Ihrer Würze zugegeben werden. Reinigen Sie zuerst die Verpackung mit einer Desinfektionslösung. Schütteln Sie kräftig, danach schneiden Sie den Beutel auf, und gießen Sie den Inhalt in die Würze.

4. Rühren Sie die Würze kräftig um, damit sie belüftet wird. Dies ist für die weiter Vermehrung der Hefe notwendig. Erst nachdem die Gärung eingesetzt hat, nach ca. 24 Stunden, sollte Sie die empfohlene Gärtemperatur einstellen. Bis dahin sollte die Temperatur ca. 23° C betragen.

"Starter" - Kulturen:

Die Packung kann auch für größere Biermengen verwendet werden (z.B. für 40 Liter oder 50 Liter). Hierzu benötigt man für jede 10 Liter (über 20 Liter) eine Starter - Menge von 500 ml. Für 50 Liter braucht man also 3 x 500 ml = 1,5 Liter Starter - Flüssigkeit. Dafür nimmt man 1,5 Liter unvergorene Bierwürze, ersatzweise so viel Malzextrakt und Wasser um eine 1,5 Liter-Würze von ca. 8 % Stammwürze zu erhalten. Diese Würze wird nun 30 Min. gekocht und danach auf Zimmertemperatur (22 - 24°C) abgekühlt. Zu dieser Würze gibt man dann den Inhalt der gestarteten Hefekultur (siehe oben) zu und lässt 24 - 48 Std. angären. Den "Starter" danach der Hauptwürze zugeben und wie beschrieben kräftig unterrühren.

Haltbarkeit

Die Hefe ist ca. 12 Monate haltbar. Das Herstellungsdatum ist im Beutel eingeprägt.

Bierspindel

Die Bierspindel zeigt das Volumen der Würze in % an, d.h. nicht nur der reine Zuckergehalt wird gemessen sondern auch ein Teil anderer Stoffe, die sich in der Würze befinden.

Die ideale Temperatur zum Messen der Stamm - oder Restwürze beträgt 20°C. Die Spindel und Messzylinder vor dem Einsatz unbedingt reinigen!

Das Messen der Würze sollte in einem geeigneten Messzylinder (Standzylinder) erfolgen. Die im Messzylinder eingefüllte Würze vor der Messung schütteln, damit die vorhandene Kohlensäure entweichen und der Bierspindel keinen zusätzlichen Auftrieb geben kann, wodurch das Messergebnis verfälschen würde.

Wenn der Gärprozess (Hauptgärung) abgeschlossen ist, wird die Spindel ca. 3-4% Restwürze anzeigen. Dann noch 12-24 Stunden warten. Dann sollte die Würze abgefüllt werden, damit eine entsprechende Nachgärung zur Kohlensäurebildung gewährleistet ist.

Wird zu einem späteren Zeitpunkt abgefüllt, muss dem jungen Bier Malzzucker zugeben werden, um die gewünschte Kohlensäurebildung zu erreichen. Weitere Angaben entnehmen Sie bitte den Brauanleitungen die jedem unserer Brausets beiliegen.

Gegenüberstellung zum Aerometer

Das Aerometer zeigt das spezifische Gewicht von Flüssigkeiten und nicht den Stammwürzgehalt angegangen.
Hierzu einige Angaben:
10% Stammwürzgehalt = 1.040
11% Stammwürzgehalt = 1 044
12% Stammwürzgehalt = 1.048
13% Stammwürzgehalt = 1.053

Kronenkorken - Handverschließer

Das Gerät arbeitet erstaunlich einfach und zuverlässig. Der Kronenkorken wird leicht und weich auf die Flaschenmündung aufgedrückt und schließt absolut dicht (geeignete und einwandfreie Flaschenmündungen vorausgesetzt.

Handhabung:
Das Gerät so in die Hand nehmen, dass die beiden Hebelarme nach unten und der Magnet zur Aufnahme des Kronenkorkens nach oben gerichtet ist. Den Kronenkorken so tief in das "Korkbett" des Gerätes einlegen, dass er vollkommen am Rand aufliegt. Nun das Gerät mit dem anhaftenden Kronenkorken umdrehen, auf die Flaschenmündung aufsetzen und beide Hebel gleichmäßig bis zum Anschlag nach unten drücken. Die Hebel nach dem Verschließen langsam zurücklassen und das Gerät wegnehmen.
Aus Sicherheitsgründen und zur Erleichterung des Verkorkens sollte die Flasche dabei auf einem Hocker oder Stuhl fest aufstehen.

Das Gerät sollte bei häufigem Gebrauch von Zeit zu Zeit trocken gereinigt und die Gelenke leicht geölt werden.

STEROPUR

Desinfektionsmittel für den Hausbierbrauer oder Hauswinzer

STEROPUR ist leicht und effektiv anwendbar und reicht für mindestens 10 Braugänge

Anwendungsgebiet:
Desinfektion von Gärbehältern bei der Bier- und Weinherstellung sowie der verwendeten Gegenstände und Geräte.

Gebrauchsanweisung:
Gärfass und Deckel mit STEROPUR einsprühen und für ca. 2-3 Minuten verschließen. Danach wieder öffnen und das Desinfektionsmittel verdunsten lassen (einige Minuten). Alle anderen Gegenstände einfach einsprühen und warten, bis alles verdunstet ist. Fertig.

Achtung, besondere Hinweise!!!
Nicht einnehmen, Augenkontakt vermeiden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Alkoholempfindliche Flächen wie z.B. Acrylglas dürfen nicht besprüht werden.
Leicht entzündlich. Von Zündquellen fernhalten! Nicht rauchen!

Zusammensetzung:
100 ml STEROPUR enthält 58,3g Ethanol

Partyfässchen

  • Die Fässchen sind bei der Neulieferung steril. Bitte den Kunststoffkappe erst vor dem Befüllen entfernen
  • Bei der Nachgärung sollte der Gärdruck in den ersten 4 Tagen etwas abgelassen werden. Dazu nimmt man einen Holz oder Kunststoffkeil und drückt diesen zwischen Gummiverschluss und Fass soweit hinein, bis der Druck entweicht. Vor dem Niederdrücken den Verschluss mit klarem Wasser abspülen und Verschluss und Keil desinfizieren.
  • Sollte ein Fässchen durch den Transport leicht eingedellt sein, so spielt das eigentlich keine Rolle, da bei der Nachgärung die Delle wieder heraus gedrückt wird.

Fässer

  • Das Standrohr mit einem geeigneten Anschlussadapter gut durchspülen. Den Dichtnippel mit einem Schraubenzieher niederdrücken und STEROPUR zur Desinfektion in die Öffnung sprühen.
  • Nach Befüllung ist das Fass für ca. 15 Minuten auf den Kopf zu stellen
  • Bei der Nachgärung sollte ein Druck (Spunden) von 0,8 - 1.0 bar eingehalten werden. Bei niedrigen Temperaturen (6-10 ºC) kann der Druck ca. 0,3 bar niedriger sein.
  • Beim befüllen der Fässer ist darauf zu achten, dass der CO2 Anschluss frei bleibt.
  • Zum ablassen von Druck mit einen Holz- oder Kunststoffkeil den Verschluss nach unten drücken. Vor dem Niederdrücken den Verschluss mit klarem Wasser abspülen und Verschluss und Keil desinfizieren..

Allgemeines

  • Fässer, Flaschen und Gärbehälter, die mit Bier gefüllt werden, nie mit seifenhaltigen Mitteln reinigen
  • Nach dem reinigen von Fässer, Flaschen und Gärbehälter diese desinfizieren. (z.B. mit STEROPUR)
  • Zur Vermeidung von Schimmelpilzen sollten alle Behälter und Flaschen nach der Leerung mit klarem Wasser ausgespült werden. Danach austrocknen lassen und die Öffnungen abdecken (Kappe, Klebeband etc.).

Reinigung von Zapfeinrichtung

Zum Durchspülen der Bierschläuche und der Zapfeinrichtung, mit einem Schraubenzieher den Verschlussdeckel an der Steckkupplung aufdrehen, die Feder, den Ventilstößel und die Dichtung entnehmen und alles sorgfältig durchspülen. Bitte beachten Sie, dass die Einzelteile, insbesondere die Dichtung nicht verloren gehen.

 


 

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